Die Botschafterin
DDr. Petra Schneebauer
Botschafterin
Botschafterin Schneebauer wurde in Wels, OÖ, geboren und wuchs in Lambach, OÖ, auf. Sie legte 1983 ihre Reifeprüfung am Bundesgymnasium Wels ab und studierte anschließend an den Universitäten Wien und Salzburg.
Bereits während ihrer siebenjährigen Lehrtätigkeit als Professorin für Englisch, Französisch und Italienisch und ihrem gleichzeitigen Studium der Rechtswissenschaften entwickelte Botschafterin Schneebauer ein ausgeprägtes Interesse für die Diplomatie, sodass sie in der Folge ein Praktikum bei der Europäischen Kommission in Brüssel (1993) absolvierte.
Zu Beginn ihrer diplomatischen Karriere war Botschafterin Schneebauer in den Abteilungen für „Internationale Organisationen“ sowie „Abrüstung und Rüstungskontrolle“ im österreichischen Außenministerium (1995-1997) und an der Österreichischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York (1997-2001) tätig. In New York wurde sie mit der Koordination der 1. österreichischen EU-Präsidentschaft 1998 beauftragt; zudem vertrat Botschafterin Schneebauer Österreich im 1. Komitee (Abrüstung und internationale Sicherheit) und wurde im Jahr 2000 zur Vizepräsidentin des 1. Komitees der 55. Generalversammlung der Vereinten Nationen gewählt.
Botschafterin Schneebauer kehrte im Jahr 2001 nach Österreich zurück und wurde in die Österreichische Präsidentschaftskanzlei berufen. Sie diente zwei Bundespräsidenten in ihren aufeinanderfolgenden Amtszeiten: Thomas Klestil (2001-2004) und Heinz Fischer (2004–2007).
Nach ihrer Tätigkeit in der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei folgte die Ernennung zur österreichischen Generalkonsulin in Zürich, Schweiz, (2007-2011) und in der Folge jene zur österreichischen Botschafterin in der Republik Malta (2011-2015).
Seit 2015 hat sich die Laufbahn von Botschafterin Schneebauer sehr stark auf Konsularische Agenden fokussiert.
Vorerst war sie Leiterin der Abteilung für „Krisenmanagement im Ausland – Bürgerservice“ (2015 -2017) im österreichischen Außenministerium. Das Aufgabengebiet umfasste u.a. die rechtzeitige Aktualisierung der Reiseinformationen sowie die Unterstützung österreichischer Opfer von Terrorattacken und Naturkatastrophen weltweit.
Im Dezember 2017 wurde Botschafterin Schneebauer zum Generaldirektor für konsularische Angelegenheiten im österreichischen Außenministerium ernannt. Zu den Kernaufgaben in dieser Position gehören unter anderem: die Entwicklung der (Schengen-)Visapolitik sowie die konsularische Unterstützung für Österreicher, die ins Ausland reisen und dauerhaft dort leben (Pässe, Staatsbürgerschaftsnachweise usw.). Eine der größten Herausforderungen während dieser Zeit war die Koordination von mehr als drei Dutzend Rückführungsflügen während der COVID-Krise im Frühjahr 2020. Von 2018 bis Anfang 2023 hatte sie die Funktion der österreichischen nationalen Koordinatorin und Leiterin der Task Force zur Bekämpfung des Menschenhandels inne.
Botschafterin Schneebauer ist von Beruf Juristin(Mag. Dr. iur.) und hat außerdem einen Doktortitel in Philosophie(Mag. Dr. phil.).
Sie spricht fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Sie spricht auch etwas Spanisch und Russisch.