Besuch von Bundesministerin Korinna Schumann in New York
Ministerin Korinna Schumann mit neu eingebürgerten österreichischen Staatsbürgern in New York. Foto: BMLV/Melicharek
Anlässlich der Sitzung der Kommission für soziale Entwicklung der Vereinten Nationen traf die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz, Korinna Schumann, mit österreichischen Wissenschaftlern zusammen, die auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz tätig sind, um Anwendungen im Gesundheitswesen zu erörtern. Außerdem besuchte sie das Mount Sinai Hospital, wo sie sich mit den renommierten österreichischen Professoren Peter Palese und Florian Krammer austauschen konnte, bevor sie eine beeindruckende Führung durch die äußerst geschäftigen Operationssäle erhielt (das Mount Sinai Hospital führt täglich etwa 500 bis 700 Operationen durch).
Am Abend empfing Bundesminister Schumann eine Gruppe von Österreichern, die kürzlich als Nachkommen von Personen, die vom nationalsozialistischen Regime verfolgt worden waren, ihren jeweiligen Staatsbürgerschaftsprozess abgeschlossen hatten, bevor er sich mit einer größeren Gruppe von in New York lebenden Österreichern traf.
Bei einem Treffen mit einer lokalen gemeinnützigen Organisation, die sich für umfassende Lösungen zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit einsetzt, erfuhr der Bundesminister am nächsten Tag, dass etwa 90.000 New Yorker die Nacht in Notunterkünften verbringen. Die Bemühungen der Stadt zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit wurden auch im Gespräch zwischen Bundesminister Schumann und der New Yorker Sozialbeauftragten Molly Wasow Park thematisiert.
Gemeinsam mit der Beauftragten Lorraine Cortés-Vázquez vom New Yorker Amt für Seniorenführung führte Bundesministerin Korinna Schumann eine lebhafte Diskussion darüber, wie Altersdiskriminierung bekämpft, die Stadt für ältere Menschen zugänglicher gestaltet und die Einsamkeit älterer Menschen bekämpft werden kann.
Fotos: BMLV/Melicharek