Otto Kallir-Sammlung österreichischer Expressionisten dem LACMA gespendet
Die österreichische Konsulin Christine Moser (links) am 11. Januar bei der Veranstaltung „Wie Österreich nach Amerika kam“
Am 11. Januar 2026 wurden die kulturellen und historischen Verbindungen Österreichs zu den Vereinigten Staaten in Los Angeles durch eine Reihe eng miteinander verbundener Veranstaltungen hervorgehoben. Im Museum of Tolerance untersuchte die öffentliche Veranstaltung „How Austria Came to America“ (Wie Österreich nach Amerika kam ) den bleibenden Einfluss österreichischer Emigranten anhand von Filmen und Gesprächen, wobei der Schwerpunkt auf dem Vermächtnis des Kunsthändlers Otto Kallir und des Komponisten Arnold Schönberg lag.
Diese Bemühungen fielen mit der bedeutenden Schenkung von mehr als 130 Werken des österreichischen Expressionismus durch die Familie Kallir an das LACMA zusammen, wodurch die Bestände des Museums erheblich gestärkt und das kulturelle Erbe Österreichs in den Vereinigten Staaten weiter verankert wurden. Darüber hinaus unterstrich das Programm Themen wie Exil, Kulturtransfer und historische Verantwortung und lenkte gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf den Prozess der Wiederherstellung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Opfer des Naziregimes und ihre Nachkommen.