Gemeinsame Erklärung mit der USC Shoah Foundation

Die USC Shoah Foundation hat in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Österreich, der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland und der Botschaft des Königreichs der Niederlande eine gemeinsame Erklärung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag veröffentlicht.

Angesichts der diesjährigen Gedenkfeier zum Internationalen Holocaust-Gedenktag und dem Thema für 2026 „Holocaust-Gedenken für Würde und Menschenrechte“ könnte die dringende Notwendigkeit, die Lehren der Holocaust-Überlebenden und ihrer Familien zu bewahren und zu verbreiten, nicht offensichtlicher sein. In einer Zeit, in der die Verfälschung und Leugnung des Holocaust zunimmt, in der seine Geschichte infrage gestellt wird und in der Institutionen, die nach dem Holocaust mit dem Ziel gegründet wurden, Zeugnis abzulegen und eine Wiederholung solcher Gräueltaten zu verhindern, zunehmend in Frage gestellt werden, ist es unerlässlich, dass wir uns an die sechs Millionen Juden erinnern, die von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordet wurden, um eine Welt zu schaffen, in der „nie wieder“ Realität wird. 

Die Stimmen und Geschichten der Holocaust-Überlebenden sind von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Lehren aus dem Holocaust weiterhin Gehör finden und gleichzeitig ihre Relevanz für die Welt, in der wir heute leben, deutlich gemacht wird. Millionen von Seiten in Archiven und Zehntausende von Zeugenaussagen tragen dazu bei, dass die Wahrheit dieser Geschichte auch für künftige Generationen nachhallt. Es liegt jedoch an uns allen, unsere Stimme zu erheben und Narrative zu hinterfragen, die zur Akzeptanz von Antisemitismus und Entmenschlichung, extremistischen Ideologien und der Untergrabung von Menschenrechten und demokratischen Normen führen können. Wir sind bereit, uns dieser Herausforderung zu stellen, im Gedenken an die Opfer und in Solidarität mit den Überlebenden und ihren Familien, um sicherzustellen, dass die Lehren aus dem Holocaust niemals in Vergessenheit geraten.

Link zum Originalbeitrag auf der Website der USC Shoah Foundation.

Foto: Die KZ-Gedenkstätte „Mauer der Namen“ in Wien

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