Aussenministerin Meinl-Reisinger New York: Für den Frieden brauchen wir mehr Zusammenarbeit, nicht weniger
Aussenministerin Beate Meinl-Reisinger New York
Foto: BMEIA/Gruber
Aussenministerin Beate Meinl-Reisinger vom 25. bis 27. März 2026 nach New York, wo sie unter anderem mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres zusammentraf. Im Mittelpunkt der Reise standen die derzeitige militärische Eskalation im Nahen Osten sowie Österreichs Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Amtszeit 2027–2028.
Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Nahen Osten Aussenministerin Meinl-Reisinger unter anderem mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres und dem Hohen Vertreter für den Gazastreifen, Nickolay Mladenov, Aussenministerin Meinl-Reisinger . Sie erörterte mit Partnern aus der Region Möglichkeiten zur Deeskalation. Österreich unterstützt zudem eine von Bahrain eingebrachte Resolution, in der die iranischen Angriffe verurteilt werden.
„Deeskalation ist nun das Gebot der Stunde. Dieser Krieg muss beendet werden, und die Lösung kann nur auf diplomatischem Wege gefunden werden. Mehr denn je müssen wir zu einer internationalen, regelbasierten Weltordnung zurückkehren. Österreich setzt sich dafür ein, dass die Vereinten Nationen und der Sicherheitsrat ihrer Verantwortung für Frieden und Sicherheit gerecht werden“, erklärte Aussenministerin Meinl-Reisinger.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung internationaler Partnerschaften im Bereich der Friedenssicherungseinsätze und der Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten. In diesem Zusammenhang Aussenministerin Meinl-Reisinger gemeinsam mit Vertretern aus Simbabwe an einem Rundtischgespräch zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit Aussenministerin Meinl-Reisinger .
Im Vorfeld der Wahl der Mitglieder des UN-Sicherheitsrats am 3. Juni 2026 Aussenministerin Meinl-Reisinger den Besuch, um für die Kandidatur Österreichs für den UN-Sicherheitsrat zu werben. Zehn Wochen vor der Wahl traf sie sich mit Botschaftern aus mehr als 70 UN-Mitgliedstaaten.
„Für den Frieden brauchen wir mehr Zusammenarbeit, nicht weniger. Nur durch Zusammenarbeit und einen internationalen Rechtsrahmen kann nachhaltige Sicherheit geschaffen werden – sei es in unserer Nachbarschaft, auf europäischer Ebene oder international. Österreich ist ein unterstützender und verlässlicher Partner in der Welt. Als Mitglied des UN-Sicherheitsrats wollen wir dieser Verantwortung noch stärker gerecht werden“, betonte Meinl-Reisinger.