Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstands unterzeichnet Kooperationsabkommen
Zachary Levine (links) und Andreas Kranebitter unterzeichnen das Abkommen.
Foto: Österreichische Botschaft/ Hannes Richter
Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW), das 1963 in Wien von einer Gruppe von Wissenschaftlern, ehemaligen Mitgliedern des österreichischen Widerstands und Opfern der Naziverfolgung gegründet wurde, und das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM), das 1993 als unabhängige Einrichtung der Regierung der Vereinigten Staaten und als Gedenkstätte gegründet wurde, um das Wissen über die beispiellose Tragödie des Holocaust zu fördern und zu verbreiten und die Erinnerung an die Opfer zu bewahren, können auf mehrere Jahrzehnte produktiver Zusammenarbeit zurückblicken.
Das DÖW und das USHMM haben ihre Zusammenarbeit durch die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens am 16. Dezember 2024 in der österreichischen Botschaft formalisiert. Die Vereinbarung wird es beiden Institutionen ermöglichen, relevante Bestände systematisch zu digitalisieren und Sammlungen auszutauschen. Das gemeinsame Projekt soll im nächsten Jahr beginnen.
Vor der Unterzeichnung sprachen der stellvertretende Missionschef der österreichischen Botschaft, Hans Almoslechner, die Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für Holocaust-Fragen, Ellen Germain, Andreas Kranebitter, der Direktor des DÖW, und Zachary Levine, der Direktor für archivarische und kuratorische Angelegenheiten des USHMM. Im Anschluss an die Zeremonie fand ein Empfang statt.