Unkonventionelle österreichische Kirchen

Für den #AustrianExplorer dieser Woche wählen wir einen etwas anderen Ansatz. Anstatt einen bestimmten Ort zu besuchen, stellen wir diese Woche einige einzigartige österreichische Kirchen in ganz Österreich vor. In Anbetracht der Geschichte Österreichs mangelt es dem Land nicht gerade an Kirchen; im Gegenteil, allein in Wien gibt es mehr als 1600 Kirchen oder geweihte Kapellen. Aber wussten Sie, dass es in Österreich auch einige recht unkonventionelle und architektonisch einzigartige Kirchen gibt?

Wenn Sie an österreichische Kirchen denken, kommen Ihnen vielleicht gotische Meisterwerke wie der #Stephansdom oder barocke Juwelen wie die #Karlskirche in den Sinn. Aber haben Sie schon einmal von einer der folgenden Kirchen gehört?

1. Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit im 23. Wiener Gemeindebezirk wurde vom berühmten österreichischen Bildhauer Fritz Wotruba entworfen und ist daher auch als #Wotrubakirche bekannt. Sie wurde zwischen 1974 und 1976 im brutalistischen Stil erbaut und soll laut Wotruba zeigen, dass "Armut nicht hässlich sein muss, dass Verweigerung eine Umgebung sein kann, die trotz ihrer großen Einfachheit schön ist und Freude macht."

Die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von außen fotografiert

2. Die St.-Barbara-Kirche in #Bärnbach, Steiermark, wurde 1988 vom renommierten österreichischen Architekten Friedensreich Hundertwasser renoviert und umgestaltet und wird heute oft einfach als Hundertwasserkirche bezeichnet. Genau wie in Bad Blumau zeichnet sich die Bärnbacher Kirche durch ein unsymmetrisches, wellenförmiges Äußeres aus, das die Pflanzenwelt und die natürliche Umgebung einbezieht. Hundertwasser entwarf auch 12 Tore, die die Kirche umgeben und als Geste der Toleranz und Ökumene alle großen Weltreligionen repräsentieren sollen. #Hundertwasser

Die Hundertwasserkirche von außen fotografiert

3. Die geteilte Kirche am #Kreuzbichl (auch bekannt als Kreuzbichlkapelle) befindet sich in der Nähe von Gmünd in Kärnten und existiert mindestens seit dem 16. Jahrhundert. Sie wird buchstäblich von einer Straße geteilt oder in zwei Hälften geschnitten, die auch heute noch benutzt wird. Sie ist vielleicht die einzige Kirche dieser Art auf der Welt, mit Kirchenbänken für die Gemeinde auf der einen Seite der Freiluftkirche und dem Altar mit dem Priester auf der anderen Seite der Straße. #geteilteKirche

Die geteilte Kirche von außen betrachtet

Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie eine dieser Kirchen besucht haben, und teilen Sie uns Ihre Eindrücke/Gedanken mit!

© Wikicommons / Wojtek Gurak (Fotos 1, 2); Wikicommons / Ralf Roletschek (Foto 3); Wikicommons / Gunther Tschuch (Fotos 4-6); Wikicommons / Johann Jaritz (Fotos 7-9)

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